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Kostensenkung im Submetering mit OMS

Köln, 17.10.2017 – Die Europäische Kommission überarbeitet derzeit die EU-Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU (Energy Efficiency Directive, EED). Submetering ist, neben neuen Energiesparzielen, eines der zentralen Themen der Revision. Es geht um transparente, zeitnahe, fernauslesbare Verbraucherinformation und um die Kosten für die Einzelverbrauchserfassung und Abrechnung in Gebäuden mit mehreren Wohnungen und zentraler Wärme-, Kälte- oder Warmbrauchwasserversorgung.

Die OMS-Group hat die Lösung dafür. Voraussetzung für kostengünstiges Submetering sind kompatible Zählersysteme. Das von der OMS-Group entwickelte Open Metering System ist europaweit weiterhin der einzige interoperable Smart-Metering-Kommunikationsstandard für alle Energiearten sowie Wasser und Submetering.

Das bleibt nicht unbemerkt. Das Bundeskartellamt weist im Bericht „Sektoruntersuchung Submetering“ vom Mai 2017, in dem Wettbewerbshemmnisse bei Ablesediensten für Heiz- und Wasserkosten analysiert werden, nachdrücklich darauf hin, dass der Einsatz proprietärer Zählersysteme aus wettbewerblicher Sicht kritisch zu bewerten ist.

Die Lösung der OMS-Group wird in diesem Bericht positiv hervorgehoben: „Ein interoperabler Standard existiert für den Submetering-Bereich bereits mit dem Open-Metering-System (OMS).“ Das Bundeskartellamt spricht sich ausdrücklich für die weitere Förderung der Interoperabilität von Zählern aus und verweist auf gesetzgeberische Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene, wie das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) und die Überarbeitung der EU-Energieeffizienzrichtlinie.

„Energieeffizienz zu ermöglichen war von vornherein ein zentrales Ziel für uns“, sagt Dr. Werner Domschke, Vorstandssprecher der OMS-Group. „Das war das Fokusthema für die beiden Verbände, die die OMS-Group mitgegründet haben, die figawa Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach und die KNX Association. Uns war von Beginn an klar, dass wir der Branche eine interoperable Lösung patentfrei zur Verfügung stellen wollen. Die Interoperabilität macht OMS-zertifizierte Messgeräte zu einer zukunftssicheren Investition.“

Die Europäische Kommission will mit der Novellierung der EU-Energieeffizienzrichtlinie eine Steigerung der Energieeffizienz verbindlich festschreiben: 2030 soll eine Einsparung von 30 % gegenüber dem 2007 prognostizierten Energieverbrauch für 2030 realisiert werden. Außerdem schlägt die Kommission vor, die Energiesparverpflichtungen, wonach Energielieferanten und -verteiler pro Jahr 1,5 % Energie sparen müssen, auf die Zeit nach 2020 auszudehnen. Und schließlich sollen Änderungen der Artikel 9-11 die Bedingungen für Verbrauchserfassung/Submetering, Abrechnung sowie die Kosten von Abrechnungsinformationen verbessern – u. a. durch die Verpflichtung zur Installation von fernablesbaren Messgeräten, damit sich Verbraucher häufig (ab 2022 mindestens monatlich) über ihren Verbrauch informieren können.

Zehn Jahre nach Gründung der OMS-Initiative unterstützen bereits 58 Mitglieder den interoperablen OMS-Standard. Die neue Website www.oms-group.org bietet einen detaillierten Überblick sowie zahlreiche technische Berichte und Dokumente zum Download.

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